27. August 2011 BVZ-Burgenlandliga 4. Runde
Spielort: St. Margarethen
Schiedsrichter: Crvljak Milivoj
SR-Assistent 1: Cosic Mirislav
SR-Assistent 2: Mercan Ugur
SV St. Margarethen - UFC Jennersdorf
1 : 1
(1 : 1)
Torschütze:
Pfeifer Mathias
Aufstellung St. Margarethen:
T Bleich Marcus
03 Unger Valentin
04 Handl Roland
05 Gabriel Leonhard (K)
07 Pürk Marcus
08 Stagl David
10 Landerl Rolf ET Eisner Philipp
11 Petermann Alexander 06 Pinter Markus
13 Bernscherer Thomas 12 Wartha Alexander
16 Lang Thorsten 14 Gartner Alexander
17 Hahnekamp Martin 15 Pinter Christian
Aufstellung UFC:
28 Wagner Michael 08 Knaus Christoph 17 Ernisa Mitja 12 Karner Michael
11 Mayer Philipp 14 Pfeifer Mathias 10 Deutsch Philipp 13 Kulcar Kristjan
Austausch:
69. Deutsch Stefan für Sinkovics Patrick
Gelbe Karten:
81. Ernisa Mitja (Foul)
86. Pfeifer Mathias (Foul)
Das erste Aufeinandertreffen zweier Aufsteiger in der Saison 2011/12. Der UFC Jennersdorf als Meister der II. Liga Süd und St. Margarethen als Meister der II. Liga Nord, wobei
St. Margarethen mit 22 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten den Meistertitel fixierte. Auch in der laufenden Saison ist der SV St. Margarethen noch ungeschlagen. Nach dem Auftaktsieg zu Hause gegen Marz, folgten zwei Unentschieden in Güssing und Parndorf. Den größten Erfolg hatte St. Margarethen aber im ÖFB Samsung Cup, wo der Regionalliga Westverein Wattens, in Wattens, aus dem Bewerb geschossen werden konnte. Bei der Auslosung der zweiten ÖFB-Cup Runde wurde der FC Wacker Innsbruck als Gegner gezogen.
Zu Beginn des Spiels setzte heftiger Wind (Sturm) ein, der während des gesamten Spiels nicht schwächer wurde und das Spiel auch dementsprechend beeinflußte. Der UFC in der ersten Halbzeit mit Gegenwind. Jeder hohe Ausschuss oder Abstoss wurde vom Wind stark gebremst und teilweise wieder in die eigene Richtung zurückgeblasen. Der UFC musste sich auf diese Bedingungen erst einstellen und der SV St. Margarethen (SVM) mit Vorteilen. Aber der UFC hielt sehr gut dagegen, verzögerte geschickt den Spielfluß und kam auch zu Gegenstößen.
In der 3. Minute ein Freistoss für den SVM durch Pürk Marcus, den ehemaligen Bundesligaspieler. Ein starker Freistoss aber grandiose Abwehr durch Reiter Peter. Im Gegenzug ein Schuss von Kulcar Kristjan ("Kiki"), den der gegnerische Tormann abwehren konnte. Aber der SVM verstärkte den Druck und in der 20. Minute konnte der UFC den Druck nicht mehr standhalten und dem SVM gelang das 1:0. Flanke von links in den Strafraum des UFC und Landerl Rolf, ein weiterer ehemaliger Bundesligaspieler in den Reihen von
St, Margarethen, war zur Stelle und machte das Tor. Doch nach dem Führungstreffer für die Heimischen die stärkste Phase des UFC, und bereits in der 25. Minute der Ausgleich durch Pfeifer Mathias. Korner durch "Kiki" hoch in den gegnerischen Strafraum wo Pfeifer Mathias am höchsten stieg und den Ball per Kopf zum 1:1 versenkte. Kurz darauf ein Schuss von "Kiki" der nur knapp vorbeiging. Es entwickelte sich nun ein schnelles und spannendes Spiel zweier ebenbürtiger Mannschaften mit Chancen auf beiden Seiten.
Aufreger in der 38. Minute. Der SVM im Angriff, klares Abseits, welches vom Linienrichter, der nur einige Meter danebenstand, nicht angezeigt wurde, Lang Thorsten ging in den Strafraum und wurde regelwidrig zu Fall gebracht. Doch kein Elfmeter sondern Freistoss für den UFC und gelbe Karte für Lang Thorsten wegen Schwalbe. In der 45. Minute noch ein Stangenschuss durch Bernscherer Thomas (SVM) und somit blieb es beim 1:1 in der Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit der UFC mit Rückenwind. Doch dieser Vorteil konnte nicht oder nur kaum genutzt werden und der SVM mit Vorteilen.
In der 51. Minute eine schöne Aktion des UFC, Schuss von Pfeifer Kevin den der gegnerische Torwart nur kurz abwehren konnte, Deutsch Philipp kam zum Ball und hätte nur noch einschießen müssen, doch er wurde zu Fall gebracht. Ein lupenreiner Elfer, aber die Pfeife des Schiedsrichters blieb stumm.
Einsatz und Kampfgeist des UFC stimmten, aber irgendwie konnte das gewohnt gute Spiel nicht aufgezogen werden. Ausschlaggebend dafür aber auch die überharte Gangart der Heimischen in der zweiten Halbzeit, die vom Schiedsrichter kaum geahndet wurde, sodass man froh sein musste, dass alle Spieler unverletzt die Heimreise antreten konnten.
Auch wenn der SVM in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel hatte, kam der UFC immer wieder zu gefährlichen Entlastungsangriffen, Tor gelang jedoch beiden Mannschaften keines mehr.
Dafür, dass ständig Spieler des UFC, auf Grund der harten Attacken des Gegners, die der Schiedsrichter nicht unterband, verarztet werden mussten, gab es noch eine Nachspielzeit von sechs Minuten, wobei Pfeifer Kevin in der 92. Minute noch eine gute Chance vorfand, der Ball aber knapp am Tor vorbeiging. Somit blieb es beim 1:1.
Schlußendlich eine gerechte Punkteteilung. In der ersten Halzeit ebenbürtig, in der zweiten Halbzeit einen klaren Elfmeter für den UFC nicht gegeben und die Vorteile für den SVM in der zweiten Halbzeit basierten auf die harten Attacken, die der Schiedsrichter zuließ. Somit ist der UFC auch nach der vierten Runde in der Landesliga noch immer ungeschlagen.
Nächste Woche folgt das Heimspiel gegen Wallern, welche erst einen Sieg zu verzeichnen haben und das letzte Heimspiel gegen Güssing mit 1:3 verloren. Wenn die Heimstärke wie gegen Oberwart und Winden wieder ausgespielt werden kann, sollten die nächsten Punkte auf das Konto des UFC wandern.


